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Sparbuch

Spareinlagen sind durch Ausfertigung einer Sparurkunde (Sparbuch) gekennzeichnet. Mit Vorlage des Sparbuchs kann über das Guthaben verfügt werden. Neu eröffnete Sparbücher müssen legitimiert sein, das heißt, dass die Identität des Inhabers dem Kreditinstitut bekannt sein muss.

Mit dem Eintrag auf das Sparbuch wird die Verantwortung über die weitere Verwendung der Spareinlagen an die jeweilige Anstalt abgegeben. In der Regel werden die Gelder dann ohne entsprechend ethische Kriterien weiterverwendet.

Alternativen und kirchliche Banken können unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen, z.B.
_ die Kreditvergabe an ökologische, soziale und kulturelle Initiativen/Unternehmen;
_ die (ausschließliche) Entwicklung ethischer Fonds bzw. deren Vertrieb;
_ die Gewinnverwendung ausschließlich für soziale oder ökologische Zwecke u.a.

Bei alternativen und kirchlichen Banken ist im Detail zu prüfen, ob ein "Ethik-Sparbuch" nur eine Zins-Spendenversion oder tatsächlich ein durchgängig ethisches Produkt (hinsichtlich der weiteren Verwendung der Spareinlagen) darstellt.

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Rendite
Entspricht dem Zins (abzüglich Kapitalertragsteuer bzw. etwaiger Zinsspende) pro Zeiteinheit (meist ein Jahr).

Steuerung
Dadurch, das der/die SparerIn genau weiß, wofür das angelegte Geld in Form eines Kredites weitergegeben wird, besteht eine Steuerung 1:1. Oft bieten alternative Banken einen niedrigeren Zinssatz an, weshalb Kredite für bestimmte Projekte günstig zur Verfügung gestellt werden können. Im Fall von Zinsspenden wird ein Teil des Zinses erlassen oder für bestimmte Zwecke zur Verfügung gestellt.

Sicherheit
SparbüchsenSparurkunden eignen sich ideal als Liquiditätspuffer (allgemein ca. 3-5 Monatsgehälter). Durch die in den letzten Jahren geringe Verzinsung (abzüglich 25% Kapitalertragssteuer und Berücksichtigung der Inflation) kann sich beim Sparbuch sogar ein laufender Kaufkraftverlust ergeben. Deshalb können andere Anlageformen unter ökonomischem Gesichtspunkt vorzuziehen sein.

Aktuelle Informationen zur Einlagensicherung in Österreich finden Sie auf www.einlagensicherung.at. Für Deutschland und die Schweiz gibt es möglicherweise in der Höhe abweichende, aber jedenfalls analoge Regelungen.
In Österreich gibt es manche (oft viele Jahre zurückliegende) Einlagensicherungsfälle, die noch immer auf ihren nominellen Anspruch warten. Die Geschichte der Einlagensicherung ist eng mit der Geschichte der Banken, die immer wieder von Krisen heimgesucht wurden, verbunden

Darüber hinaus können Bankinstitute freiwillige zusätzliche Einlagensicherungen anbieten, so in Deutschland über entsprechende Einlagensicherungsfonds der Bankenverbände.


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