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Ethische Geldanlage.
Lehrgang für FinanzdienstleisterInnen

März - Mai 2012


> Ziele des Lehrgangs

> Zielgruppen

> Die TeilnehmerInnen

> Arbietsweise und Methode

> ReferentInnen

> Zertifizierung

> AFP-Akkreditierung

> Ablauf

> Zeitstruktur der Module

> Marktvolumen und -wachstum nachhaltiger Publlikumsfonds

> Teilnahmebeiträge

> Lehrgangsleitung und Begleitung

> Ort

> Kontakt
> FOLDER Finanzdienstleister


Der Markt für ethisch-orientierte Anlageprodukte wächst. Vor dem Hintergrund der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise suchen immer mehr Menschen nach ethisch-nachhaltigen Alternativen in der Geldanlage. Auch institutionelle Investoren wie Kirchen oder Non-Profit-Organisationen verfolgen bei ihren Anlageentscheidungen zunehmend soziale, ökologische oder kulturelle Ziele.

2011 liegt das Volumen ethischer und nachhaltiger Publikumsfonds im deutschsprachigen Raum bereits wieder über dem Niveau des „Vor-Krisenjahres“ 2007. Knapp 35 Milliarden Euro werden im deutschsprachigen Raum mittlerweile auf diese Weise veranlagt.

Mit der einerseits wachsenden, andererseits qualifizierteren Nachfrage nach Möglichkeiten der ethisch orientierten Geldanlage verändert sich auch das dafür nötige Know-how von Anlage- und VermögensberaterInnen sowie ProduktentwicklerInnen. Von ihnen wird eine spezifische Qualifikation gefordert, um dieses differenzierte Marktsegment umfassend und zugleich spezifisch betreuen zu können.
Um die steigenden Ansprüche seitens der KundInnen abdecken zu können, bietet dieser Lehrgang die entsprechenden Grundlagen, die FinanzdienstleisterInnen künftig benötigen.
Durch die Teilnahme an diesem Lehrgang wird ausgewiesene Kompetenz zu einer an ethischen Werten orientierten Anlageberatung erworben, durch welche sie sich von ihren Mitbewerbern klar unterscheiden.


ZIELE DES LEHRGANGES

Bei der ethischen Geldanlage befindet sich das „magische Dreieck“ Liquidität-Rendite-Sicherheit innerhalb eines ethischen Rahmens. Die Geldanlage wird damit an den größeren Kontext kultureller, sozialer und ökologischer Verantwortlichkeit rückgebunden, was von AnlageberaterInnen spezifische Kompetenzen in Hinblick auf ethisches Grundlagenwissen, nachhaltige Entwicklung und verschiedene Ansätze in der ethischen Geldanlage erfordert.
Der Lehrgang „Ethische Geldanlagen für unabhängige FinanzdienstleisterInnen“ vermittelt
_ Basiswissen der Ethik und Nachhaltigkeit
_ Motive ethisch-orientierter InvestorInnen und deren Umsetzung
_ Einblick in verschiedene Konzepte ethischer bzw. nachhaltiger Geldanlagen
_ Überblick über unterschiedliche Ansätze des ethischen Ratings
_ Fachkompetenz zur Beurteilung, Vermittlung und Umsetzung ethischer bzw. nachhaltiger Geldanlagen.


ZIELGRUPPEN

Der Lehrgang richtet sich an unabhängige Anlageund VermögensberaterInnen, MitarbeiterInnen von Banken, Versicherungen und Kapitalanlage-Gesellschaften, steht – nach Rücksprache – aber auch verwandten Berufen, z.B. WirtschaftsprüferInnen offen.


DIE TEILNEHMERiNNEN

_ lernen philosophiegeschichtliche Hintergründe zu Moral und Ethik kennen
_ vergleichen unterschiedliche Nachhaltigkeitskonzepte
_ analysieren die Zusammenhänge zwischen (Finanz-)Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt
_ lernen Arten und Formen der ethischen Geldanlage kennen
_ analysieren verschiedene Methoden und Kriterien des Sozial- und Öko-Ratings
_ reflektieren ethische Investmentprodukte
_ setzen sich mit ihrer Rolle und Situation als AnlageberaterInnen in Bezug auf ethisches Investment auseinander.


ARBEITSWEISE UND METHODE

_ Theorieinput und Gespräche mit FachreferentInnen und ExpertInnen
_ Praxisorientiertes, an den Fragen der TeilnehmerInnen ausgerichtetes Lernen:
Selbststudium, Teamarbeit, Diskussion, Reflexion
_ Case-Studies


REFERENTINNEN

ExpertInnen für Inputs und Hintergrundgespräche aus Theologie/Sozialethik, Bankwesen, Ethik-Rating und Forschung:

Matthias Bönning (oekom research)
Mag. Josef Brandauer (RLB Tirol AG)
Dr. Klaus Gabriel (CRIC)
Dipl.Vw. Martin Glaser (Schoellerbank AG)
Mag.a Marlies Hofer-Perktold (Finance & Controlling Diözese Innsbruck)
Helmut Bachmayer (Ethical Banking)

 


ZERTIFIZIERUNG

zwei Männer im GesprächDie TeilnehmerInnen erhalten nach Absolvierung des Lehrganges ein Zertifikat der ksoe. Das verliehene Zertifikat ist ein profiliertes Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal und etabliert einen Standard, an dem sich ethisch-motivierte AnlegerInnen orientieren können.

Darüber hinaus werden die AbsolventInnen des Lehrganges als „AnlageberaterInnen mit
Ethikkompetenz“ auf der ksoe-Informationsplattform www.geldundethik.org sowie auf der gemeinsamen Seite von ÖGUT und Lebensministerium www.gruenesgeld.at gelistet, wenn sie dies wünschen.


AFP-AKKREDITIERUNG

Der Lehrgang ist im Rahmen der Weiterbildungsordnung akkreditiert für die Lizenz CFP® bzw. Diplom.Finanzberater. (Thema 4.4: 15 CPD-Credits / Thema 4.11: 12 CPD-Credits)


ABLAUF

3 Module, jeweils zweitägig

22. – 23. März 2012 (Do – Fr)
Ethik und Nachhaltigkeit

_ Grundlagenwissen der Ethik und Nachhaltigkeit
_ Unterschiedliche Konzepte der Nachhaltigkeit
_ Ethik und Nachhaltigkeit in Investmentprodukte

Hintergrundgespräch mit Helmut Bachmayer (Ethical Banking Bozen)

16. – 17. April 2012 (Mo – Di)
Ethisches Rating

_ Ethik und Nachhaltigkeit als Ratingkriterien
_ Analyse und Beurteilung verschiedener ethisch-nachhaltiger
Rating-Ansätze
_ Frankfurt-Hohenheimer-Leitfaden
_ Prozess des ethisch-nachhaltigen Ratings

Hintergrundgespräch mit Mag.a Marlies Hofer-Perktold (Diözese Innsbruck)

10. – 11. Mai 2012 (Do – Fr)
Markt und Trends des ethischen Investments

_ Arten, Formen und Produkte der ethischen Geldanlage
_ Überblick über die Marktsituation und Trends
_ Ethische Fragestellungen in Zusammenhang mit Finanzmärkten

Hintergrundgespräch mit Mag. Josef Brandauer (RLB Tirol AG) und Dipl.Vw. Martin Glaser (Schoellerbank AG)

Follow-Up-Tag (optional) nach Absprache mit der Gruppe

_ Reflexion der Lehrgangsinhalte in der Praxis
_ Erfahrungsaustausch
_ Behandlung offener Themen und sich aus der Praxis ergebender Fragen
_ Gespräch mit ethisch orientierten InvestorInnen


ZEITSTRUKTUR DER MODULE

Tag 1: 10.00 – 18.00 Uhr

19.00 – 21.00 Uhr Hintergrundgespräch mit ExpertInnen

Tag 2: 9.00 – 17.00 Uhr



MARKTVOLUMEN UND -WACHSTUM NACHHALTIGER PUBLIKUMSFONDS

(Zusammenstellung: oekom research AG) Anzahl / Volumen nachhaltiger Publikumsfonds in Europa

Europa
_ Volumen Publikumsfonds: 75,3 Mrd. EUR
_ Anzahl der Publikumsfonds: 879
_ Volumen/Fonds: 85,7 Mio. EUR

Quelle: Vigeo Italia (Stand: Juni 2010)

Marktdaten

 

 

 

 

 

 

 

 

 


TEILNAHMEBEITRÄGE

für Lehrgang (3 x 2 Tage):
> bis 9 TeilnehmerInnen
Normalpreis: € 2.850,- Schnellbucherbonus: € 2.650,-
> ab 10 TeilnehmerInnen Normalpreis: € 2.650,-
Schnellbucherbonus: € 2.450,-

für Follow-Up (1 Tag): € 400,-

Schnellbucherbonus bis 31.1.2012

Im Beitrag inkludiert: Lehrgangsteilnahme, Unterlagen

Die Anmeldung ist schriftlich an die ksoe zu richten.

Aufgrund der begrenzten TeilnehmerInnenzahl wird die Anmeldung erst durch die von der ksoe ausgestellte Anmeldebestätigung wirksam.

Anmeldeschluss ist der 29.2.2012


LEHRGANGSLEITUNG UND BEGLEITUNG

Klaus GabrielDr. Klaus Gabriel >
Sozial- und Wirtschaftsethiker, langjährige Berufserfahrung als Anlageberater und Vermögensberater, Geschäftsführer des Corporate Responsibility Interface Center – Verein für ethisch orientierte InvestorInnen, Berater für ethisch orientierte institutionelle InvestorInnen und die Entwicklung ethisch-ökologischer Geldanlageprodukte.

 

Marianne PrennerMag.a Marianne Prenner >
Erwachsenenbildnerin, Politologin, Projektleiterin in der ksoe – Katholische Sozialakademie Österreichs

 

 


ORT

Haus „Marillac“, A – 6020 Innsbruck, Sennstr. 3,
Tel: +43-512 57 23 13
www.haus-marillac.at


KONTAKT

Für weitere Fragen steht Ihnen
Mag.a Marianne Prenner zur Verfügung:
Tel: +43-650 431 66 83
E-Mail: marianne.prenner@ksoe.at

ksoe
Katholische Sozialakademie Österreichs
Schottenring 35/DG
A-1010 Wien


In Kooperation mit:
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