Ethische Geldanlage. Lehrgänge
Stimmen von TeilnehmerInnen
Lehrgang GELD UND ETHIK für FinanzdienstleisterInnen 2009:
> Daniela Kaiser, Consilias GmbH & Co. KG, Stuttgart
> Ing. Peter Eigler, CFP, Ipe.finance, Salzburg
> Philipp Müller, Landes-Hypothekenbank Graz
Lehrgang GELD UND ETHIK für kirchliche und gemeinnützige Organisationen 2009:
> Sr. Gertrude Rut Zemsauer cps
> Leopold Wimmer
Lehrgang GELD UND ETHIK für kirchliche und gemeinnützige Organisationen 2007:
> Thomas Kilian
> Sabine Martin-Jell
Lehrgang GELD UND ETHIK für FinanzdienstleisterInnen 2009:
Daniela Kaiser, Consilias GmbH & Co.KG, Stuttgart
Der Lehrgang "Geld und Ethik" hat mich in meiner Arbeit sehr vorangebracht. Ich fühle mich in der Lage, mit meinen Kunden die Diskussion über sozial und ökologisch verantwortliche Geldanlagen anzustoßen und ihnen aufgrund fundierter Recherche maßgeschneiderte Empfehlungen auszusprechen. Das Referententeam hat es auf kompetente und einfühlsame Art geschafft, dass ich die heterogene Produktwelt analysieren und mit individuellen Wertvostellungen beurteilen kann. Insgesamt durfte ich mit den Referenten und den anderen Lehrgangsteilnehmern eine sehr angenehme und motivierende Zeit erleben und ich freue mich auf weiteres Netzwerken und viele fruchtbare Gespräche.
Ing. Peter Eigler, CFP, Ipe.finance, Salzburg
Der Lehrgang "Geld und Ethik" hat mir als selbstständiger Vermögensberater und Lebenscoach zusätzliche Klarheit verschafft, wie ich Kunden, die heute durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark verunsichert sind, Antworten geben und Perspektiven eröffnen kann, die sowohl hilfreich für ihre allgemeine Lebensplanung und im Besonderen in ihrer Finanz- und Veranlagungsgestaltung sind.
Sicherheit durch nachhaltiges und ethisches Engagement wird der zukünftige Leitspruch bei meiner Beratungstätigkeit sein.
Danke, dass Sie, Dr. Klaus Gabriel, meine LehrgangskollegInnen und die eingeladenen Fachleute und Gäste mir dieses Verständnis durch Ihr Seminar vermittelt haben.
Philipp Müller, Landes-Hypothekenbank Graz
Im Lehrgang "Geld und Ethik" habe ich einen umfassenden Zugang zum Thema "nachhaltige bzw. ethische Investments" erhalten.
Die Bewertung einzelner Fonds hinsichtlich Investmentansatz und ethischer Kriterien ermöglicht mir nunmehr in meinen Kundengesprächen jene Veranlagungsformen anzubieten, die den jeweiligen Kundenwünschen entsprechen bzw. am nächsten kommen.
Weiters hat mich die Darstellung ethisch-nachhaltiger Rating-Ansätze von der Qualität des nachhaltigen Investments überzeugt.
Lehrgang GELD UND ETHIK für kirchliche und gemeinnützige Organisationen 2009:
Sr. Gertrude Rut Zemsauer cps (Kloster Wernberg, Kärnten)
Als kleine Missionskongregation verfügen wir über bescheidene finanzielle Ressourcen. "Da wir uns einer Kultur des Lebens in seiner Vielfalt verpflichtet wissen," hat unsere Geldanlage mit besonderer Bedachtnahme zu erfolgen. Die eingesetzten Mittel sollen Ertrag bringen, eine höhere Rendite darf aber nicht zu Lasten von Menschen, Umwelt, Frieden und Gerechtigkeit erfolgen.
In der Ausbildung dazu geht es uns um eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema und um die dazugehörige Wissensvermittlung.
Was ich für meine Tätigkeit im Orden vom Lehrgang mitnehme:
_ Mehr Senisbilität und kritisches Hinterfragen, sowie
_
mehr Einsicht in und besseres Wissen über die verschiedenen Produkte, die angeboten werden
_ Unsere Bedürfnisse von Finanzanlagen besser formulieren können
_ Ethisches Investment immer wieder zum Thema machen
_ Ethisches Investment ist nicht "leichter", dient aber den Menschen und der Schöpfung.
Leopold Wimmer (Caritas St. Pölten):
Für mich als wirtschaftlich Verantwortlichem der Caritas St. Pölten bedeutet ethisches Investment, mit kurz- bis mittelfristig veranlagtem Kapital unsere Ziele als Organisation und zwar Unterstützung von Menschen, die Hilfe brauchen, und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, zu verfolgen. Das bedeutet einerseits, darauf zu achten, dass nicht in Firmen investiert wird, die ausbeuterische Arbeitsweisen bei der Herstellung ihrer Produkte anwenden. Andererseits sollen Firmen und Strategien unterstützt werden, die menschenwürdiges Arbeiten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen praktizieren.
Durch den Lehrgang erhielt ich wertvolle Informationen über die Möglichkeiten, Informationen über Geldmarktprodukte und Bewertungen im Hinblick auf ethische Richtlinien zu erhalten und damit auch bessere Grundlagen für unsere Entscheidungen zu haben.
Lehrgang GELD UND ETHIK für kirchliche und gemeinnützige Organisationen 2007:
Thomas Kilian (Jesuitenmission, Nürnberg):
Aus dem Lehrgang 'Geld und Ethik' nehme ich als Erstes eine große Fülle an Definitionen, Informationen und dadurch auch neuem Wissen zum Thema Nachhaltigkeit und Ethik mit. Zudem wurden meine Vorkenntnisse und Grundlagen im Finanzwesen erneuert und verbessert, und ich konnte viele Hilfestellungen im Umgang mit Banken bekommen.
Mit all dem Erlernten sollte es mir gelingen, das Verhältnis von Geld und Ethik bei uns in der Jesuitenmission klar zu definieren und in eine Anlagerichtlinie zu fassen, die unseren Anforderungen und Werten entspricht.
Sabine Martin-Jell (Österr. Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung - ÖFSE, Wien):
Diese Zeit war eine enorme Bereicherung. Es wurde nicht nur notwendiges Grundlagenwissen vermittelt, sondern auch die eigene Urteils- und Entscheidungskompetenz weiterentwickelt.
Die ÖFSE ist eine Organisation, die sich rein durch öffentliche Förderungen finanziert, weshalb sich die Frage der "Geldanlge" (leider) nur im Zusammenhang mit den gesetzlichen Verpflichtungen bei Abfertigung "alt und neu" stellt. Durch den Lehrgang wurde ich daran "erinnert", die Auswahl der Mitarbeitervorsorgekasse neu zu überdenken und mir die Kriterien von deren Veranlagung kritisch anzuschauen.
Für das "Österreichische Spendeninstitut" (eine Abteilung der ÖFSE) ergibt sich möglicherweise ein neues Themenfeld. Die Veranlagung der Spendengelder bis zur widmungsgemäßen Verwendung ist sicher eine interessante Information für den Spender/die Spenderin. Darüber wird aber derzeit kaum diskutiert.


