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Sonderbeilagen

Serie im Börsenkurier:

Ausgabe Nr. 13, 26.3.2009: Reform für Finanzmarktarchitektur (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 8, 19.02.2009: Wirtschaften jenseits der Renditemaximierung (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 4, 22.01.2009: Natur- und sozialverträgliche Immobilienanlagen (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 50, 11.12.2008: Finanzielle Ausgrenzung vermeiden (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 47, 20.11.2008: Guter und gerechter Lohn (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 43, 23.10.2008: Wohin die Hilfe fließt (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 43/02>

Ausgabe Nr. 39, 25.9.2008: Was sagen die Parteien? (Leitartikel) >
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Die Sonderbeilage wird vom Börsenkurier zur Verfügung gestellt und redaktionell betreut. Die ksoe ist dabei in einem Beirat eingebunden.

Gemeinsam in Richtung eines nachhaltigen Finanzmarktes: REFORM FÜR FINANZMARKTARCHITEKTUR

Die ÖGUT-Plattform „Ethisch-ökologische Veranlagung“ gibt Handlungsempfehlungen für einen nachhaltigen Finanzmarkt

Die andauernde Finanzmarktkrise zeigt, dass es dringend einer Reform der Finanzmarktarchitektur bedarf. Es besteht jetzt die Chance, den künftigen Finanzmarkt nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit auszurichten. Die Mitglieder der Plattform „Ethisch-ökologische Veranlagung“ der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) haben einen Maßnahmenplan für die Entwicklung eines nachhaltigen Finanzmarktes entworfen. Dieser umfasst eine Reform der Finanzmärkte, die Setzung von Nachhaltigkeits-Anreizen für Finanzmarktakteure, sowie die Forcierung nachhaltiger Geldanlagen. Das Ziel dieses Maßnahmenplans besteht darin, gesellschaftlichen Wohlstand und ökologische Zukunftsfähigkeit zu steigern und nachhaltige Wirtschaftsweisen zu fördern.

7-Punkte Programm für einen nachhaltigen Finanzmarkt Österreich
Es ist klar, dass ein nachhaltiger Finanzmarkt nur durch internationale Kooperation und Abstimmung realisierbar ist. Eine Weichenstellung für die Zukunft ist am Weltfinanzgipfel am 2. April 2009 in London zu erwarten. Die österreichische Politik hat allerdings jetzt die Chance ein Zeichen zu setzen. Das Kommunique beinhaltet auch ein 7-Punkte-Progamm für einen nachhaltigen Finanzmarkt in Österreich. Dieses lässt sich im Alleingang sofort umsetzen. Die Maßnahmen reichen von einer Bundesanleihe Klimaschutz (Energie 2020) bis zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Geldanlage von staatsnahen Unternehmen, Städten und Gemeinden.

Beispiel: Mehrwert einer Bundesklimaschutzanleihe
Eine Staatsanleihe bietet eine verhältnismäßig sichere Veranlagungsform für österreichische SparerInnen. In diesem Fall sollten die aufgebrachten Finanzmittel für bestimmte energetische und ökologische Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Hand und/oder öffentlicher Unternehmen zweckgebunden verwendet werden. Dazu könnte die thermische Sanierung von Bundesgebäuden mit gleichzeitiger Umstellung auf erneuerbare Energien oder die Optimierung des Schienenverkehrs gehören. In weiterer Folge würden Energie(-kosten) und CO2 eingespart werden. Zudem könnte Österreich seinen Zukauf an CO2-Zertifikate verringern.

Reden und Handeln
Die ÖGUT-Plattform „Ethisch-ökologische Veranlagung“ stellt dieses Kommunique zur Diskussion und fordert PolitikerInnen zum Handeln auf. Diese Initiative wird unterstützt von Corporate Responsibility Interface Center (CRIC) – Verein für ethisch orientierte Investoren, dem Forum für nachhaltige Geldanlagen/Österreich, der Katholischen Sozialakademie (KSOE) sowie dem WWF.
Kontaktmöglichkeiten sowie das umfassende Kommunique finden Sie auf der Homepage www.gruenesgeld.at .

ÖGUT-Plattform „Ethisch-ökologische Veranlagung“
Die Plattform "Ethisch-ökologische Veranlagung" in der ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik wurde im Mai 2001 ins Leben gerufen. Sie ist ein Zusammenschluss unabhängiger ExpertInnen und VertreterInnen fachbezogener Institutionen und Unternehmen mit dem vorrangigen Ziel ethisch-ökologische Veranlagungen in Österreich zu fördern. Die Website www.gruenesgeld.at ist ein Produkt dieser Zusammenarbeit. Die Plattform ist eine Initiative der ÖGUT und des Lebensministeriums.

(Katharina Sammer)

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