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Sonderbeilagen

Serie im Börsenkurier:

Ausgabe Nr. 47, 19.11.2009: Treffen europäischer Nachhaltigkeitsbanken (Bericht) >
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Ausgabe Nr. 43, 22.10.2009: Geld und Energie (Gastkommentar) >
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Ausgabe Nr. 38, 17.9.2009: Ethik der Beratung (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 25, 18.6.2009: Nachhaltiges Reisen (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 21, 21.5.2009: Wann kommt es zum Kipp-Effekt? (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 17, 23.4.2009: zu Nahrungsmittel u.a.
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Ausgabe Nr. 13, 26.3.2009: Reform für Finanzmarktarchitektur (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 8, 19.02.2009: Wirtschaften jenseits der Renditemaximierung (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 8/2009/06 >

Ausgabe Nr. 4, 22.01.2009: Natur- und sozialverträgliche Immobilienanlagen (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 4/2009/06 >

Ausgabe Nr. 50, 11.12.2008: Finanzielle Ausgrenzung vermeiden (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 50/2008/06 >

Ausgabe Nr. 47, 20.11.2008: Guter und gerechter Lohn (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 47/2008/06 >

Ausgabe Nr. 43, 23.10.2008: Wohin die Hilfe fließt (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 43/02>

Ausgabe Nr. 39, 25.9.2008: Was sagen die Parteien? (Leitartikel) >
download gesamte Sonderbeilage 39/01 >

Die Sonderbeilage wird vom Börsenkurier zur Verfügung gestellt und redaktionell betreut. Die ksoe ist dabei in einem Beirat eingebunden.

Treffen europäischer Nachhaltigkeitsbanken

Die GLS Bank lud die Banking Group des europäischen Bündnisses INAISE nach Frankfurt ein. Jakob von Uexküll, Gründer des World Future Council und Stifter des Alternativen Nobelpreises, war zu Gast.

Die GLS Bank engagiert sich weiter für die Vernetzung europäischer Alternativbanken. In der GLS Bank-Filiale Frankfurt traf sich Ende September die Banking Group von INAISE (International Association of Investors in the Social Economy), um über die Rolle und Aufgaben von Banken, die Vorbeugung vor Finanzblasen, eine verantwortungsvolle Kundenberatung und den Rahmenbedingungen für einen nachhaltigeren Finanzmarkt zu diskutieren.

"Der G20-Gipfel sucht derzeit nach zukunftsfähigen und stabilisierenden Regularien. Die Alternativbanken bieten bereits jetzt als best-practice-Beispiele Ansätze für eine fortschrittliche Bankarbeit", so GLS Bank Vorstand Andreas Neukirch. Die sozial-ökologischen Banken verzeichnen einen enormen Zulauf seit Ausbruch der Krise. Die Geldanleger agieren wesentlich bewusster bei ihrer Entscheidung der Geldverwendung. So meldete die GLS Bank Ende 2008 ein Wachstum von 27,4%, dieser Trend setzt sich ungebrochen auch 2009 fort. Die Banken sehen sich aber in den verschiedenen europäischen Ländern sehr unterschiedlichem regulatorischen Eifer ausgesetzt, der scheinbar "too big to fail" akzeptiert, aber auch "too small to safe" hinnimmt.

Endlichkeit

Gastredner Jakob von Uexküll warnte davor, die Finanzkrise als die größte Gefahr anzusehen. Vielmehr würden der beschleunigte Klimawandel und die Endlichkeit fossiler Ressourcen Uexküll zufolge einen massiven Kollaps von Eigentums- und Vermögenswerten verursachen. Daher dürfe man sich nicht auf die Selbstregulierung des Markts verlassen, sondern müsse klare politische Rahmenbedingungen schaffen, die künftige Finanzblasen verhindern und den Markt auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit ausrichten. Es sei essentiell, ökonomische unf finanzwirtschaftliche Grundsätze den sozialen und ökologischen Verpflichtungen unterzuordnen und nicht umgekehrt.

Bereits seit fünf Jahren engagieren sich die Mitglieder des World Future Council für Klimaschutz, Menschenrechte oder die Zukunft des globalen Finanzsystems.

Die 50 internationalen Experten und Expertinnen kommen aus fünf Kontinenten und stammen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

GLS Bank

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