Sonderbeilagen
Serie im Börsenkurier:
Ausgabe Nr. 3, 21.1.2010: Forum Nachhaltige Anlagen -Schweiz: Steigerung angepeilt >
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Ausgabe Nr. 51, 17.12.2009: Konsum-Ethik (EthikKommentar) >
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Ausgabe Nr. 47, 19.11.2009: Treffen europäischer Nachhaltigkeitsbanken (Bericht) >
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Ausgabe Nr. 43, 22.10.2009: Geld und Energie (Gastkommentar) >
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Ausgabe Nr. 38, 17.9.2009: Ethik der Beratung (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 25, 18.6.2009: Nachhaltiges Reisen (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 21, 21.5.2009: Wann kommt es zum Kipp-Effekt? (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 17, 23.4.2009: zu Nahrungsmittel u.a.
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Ausgabe Nr. 13, 26.3.2009: Reform für Finanzmarktarchitektur (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 8, 19.02.2009: Wirtschaften jenseits der Renditemaximierung (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 4, 22.01.2009: Natur- und sozialverträgliche Immobilienanlagen (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 50, 11.12.2008: Finanzielle Ausgrenzung vermeiden (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 47, 20.11.2008: Guter und gerechter Lohn (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 43, 23.10.2008: Wohin die Hilfe fließt (Leitartikel) >
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Ausgabe Nr. 39, 25.9.2008: Was sagen die Parteien? (Leitartikel) >
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Die Sonderbeilage wird vom Börsenkurier zur Verfügung gestellt und redaktionell betreut. Die ksoe ist dabei in einem Beirat eingebunden.
"Forum Nachhaltige Anlagen - Schweiz":
Steigerung angepeilt
Das "Forum Nachhaltige Anlagen - Schweiz" hat die Arbeit aufgenommen, der Anteil nachhaltiger Fonds soll bis 2015 auf 10% gesteigert werden.
Das Forum Nachhaltige Geldanlagen - Schweiz (FNG-CH) hat zurzeit 21 Mitglieder, darunter Bank Sarasin, Ethos, UBS, ZKB, Raiffeisen und Bank Vontobel. Das Forum verfügt damit über eine breite Verankerung bei Schweizer Finanzdienstleistern und über eine optimale Ausgangslage für die geplanten Aktivitäten. Dazu gehören z.B. die Organisation von Veranstaltungen zu nachhaltigen Anlagen, die regelmäßige Erhebung von Marktdaten oder die Bereitstsellung von Plattformen für den Fachaustausch. Dabei arbeitet das FNG-CH auch mit Partnern wie dem Sustainability Forum Zürich zusammen, um die Vernetzung in der Schweiz weiter auszubauen.
Die im Forum Nachhaltige Geldanlagen-Schweiz (FNG-CH) zusammengeschlossenen Mitglieder wollen die hohe Innovationskraft des Finanzplatzes Schweiz im Bereich nachhaltige Geldanlagen sichtbar machen. Gleichzeitig soll der nachhaltige Anlagemarkt gestärkt und die Qualität nachhaltiger Anlagen im institutionellen als auch im privaten Kundensegment gefördert werden. Das Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds "transparent" spielt dabei eine wichtige Rolle. Es wurde vom europäischen Dachverband für nachhaltige Anlagen Eurosif in Zusammenarbeit mit dem Forum Nachhaltige Geldanlagen lanciert und garantiert eine hohe Informationsqualität.
Nachhaltige Anlagen haben in den letzten fünf Jahren stark an Bedeutung und Akzeptanz gewonnen. Lag das Volumen nachhaltiger Anlagen in der Schweiz per Ende 2004 noch bei knapp 4 Mrd CHF, so stieg es 2008 auf 34 Mrd CHF an. Somit wurde innerhalb von vier Jahren das Volumen nachhaltiger Geldanlagen mehr als verachtfacht. Die Finanzkrise führte zu einem kursbedingten Einbruch, wobei nachhaltige Fonds im Gegensatz zum gesamten Fondsmarkt jedoch auch 2008 noch deutliche Nettozuflüsse verzeichneten. Das FNG-CH rechnet mit einem Volumen von 100 MrdCHF bis Ende 2015. Der Anteil nachhaltiger Fonds soll dann bei 10% liegen.
Facit
Das Forum Nachhaltige Geldanlagen - Schweiz (FNG-CH) ist ein Zusammenschluss von 21 Mitgliedern aus der Schweiz und Liechtenstein, die sich für die Weiterentwicklung, Verbreitung und Qualität nachhaltiger Geldanlagen einsetzen. Daneben engagiert sich das FNG-CH für eine größere Wahrnehmung des Finanzplatzes Schweiz als wichtigen Markt für nachhaltige Anlagen und eine verstärkte Verankerung der Nachhaltigkeitsprinzipien in der Schweiz. Das FNG-CH ist Bestandteil des "Forums Nachhatlige Geldanlagen" und koordiniert die Aktivitäten in der Schweiz.
Österreich, Deutschland und Schweiz
Der Fachverband für nachhaltige Geldanlagen in Österreich, Deutschland und der Schweiz (Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V., FNG) repräsentiert über 100 Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum, die sich für mehr Nachhaltigkeit in der Finanzwirtschaft einsetzen. Dazu zählen unter anderem Finanzberater, Banken, Versicherungen, Rating-Agenturen, Investment-Gesellschaften, Vermögensverwalter, NGOs und wissenschaftliche Einrichtungen. Das FNG fördert den Dialog und Informationsaustausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen für nachhaltige Geldanlagen ein. Das FNG ist Gründungsmitglied des europäischen Dachverbandes Eurosif und vergibt das Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds. So können Anlgeger und Investoren sicher gehen, dass ihre Geldanlagen transparent und nachhaltig gemanagt werden.
(red.)

