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© Monika Slouk

 

 

Markus Schlagnitweit

Keine Rechtfertigung für Iran-Angriff

Interview mit Monika Slouk für die Kirchenzeitung

 

Am 10. März erschien folgendes Interview mit ksœ-Direktor Markus Schlagnitweit in der Kirchenzeitung. Im Gespräch: Welchen Zusammenhang es zwischen Chamenei und Epstein geben könnte, wie es um die UNO steht und warum es eine gemeinsame EU-Verteidigung bräuchte.

 

Herr Direktor Schlagnitweit, als Israel und die USA vor fast zwei Wochen Luftangriffe auf den Iran eröffneten und dabei den Obersten Führer des Iran, Ali Chamenei, töteten, ging ein Aufatmen durch iranische Exilcommunitys und Opposition. Wie sehen Sie die Angriffe aus sozial- und friedensethischer Sicht?


Markus Schlagnitweit: Der Iran ist kein Rechtsstaat auf Basis der Menschenrechte, er ist keine Demokratie, aber er ist ein anerkannter Staat, ein souveränes Subjekt des Völkerrechts. Weder die USA noch Israel sind die Weltpolizei. Es gibt keine Rechtfertigung für den Angriff auf den Iran. Wenn, dann bräuchte es ein Mandat der UNO.

 

Ist ein Tyrannenmord wie dieser ethisch zu rechtfertigen?


Schlagnitweit: Ein Tyrannenmord ist nur unter bestimmten Bedingungen zu rechtfertigen. Dietrich Bonhoeffer hat sich damit auseinandergesetzt. Es muss realistisch sein, dass es durch den Tyrannenmord weniger Opfer gibt als wenn der Diktator weiterhin im Amt wäre. Und es muss eine Weiterentwicklung im Sinne der Menschenrechte möglich sein. Wenn es zum Beispiel so wäre, dass eine breite iranische Opposition, der es um Menschenrechte und um den Aufbau eines demokratischen Rechtsstaats geht, Unterstützung von außen sucht und sie Aussicht auf Erfolg hat, dann ja. Aber das ist hier nicht der Fall.


Denken Sie nicht, dass sich eine demokratiefreundliche Opposition durchsetzen könnte?


Schlagnitweit: Das Problem ist, dass es bei einem Regimewechsel meist zu einem Bürgerkrieg kommt. Es gibt in der iranischen Bevölkerung auch Kräfte, die an der alten patriarchalen Ordnung Interesse haben. Die Frage ist, ob es aussichtsreiche politische Führungskräfte im Iran gibt, die etwa kein Interesse an der Vernichtung Israels haben. Ich glaube schon. Und diese muss man, so gut es geht, stärken. Das geschieht aber nicht durch die Luftangriffe.

 

...

 

Zum vollständigen Artikel in der Kirchenzeitung

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