
Folge 34
Ist der soziale Friede noch zu retten?
Othmar Karas, Linda Kreuzer, Leokadia Grolmus, Sebastian Bobik und Christian Rathner über die Kunst der Verständigung
"Lassen Sie wenigstens zehn Prozent Unsicherheit in Ihren Urteilen zu – das ist die Bedingung der Verständigung, da ja auch der Andere Recht haben könnte."
Warum fällt es uns so schwer, einander zuzuhören? Wie können wir trotz Echokammern und polarisierender Algorithmen wieder ins Gespräch kommen? Ist die Hoffnungslosigkeit, die viele junge Menschen empfinden, ein unausweichlicher Zustand, oder liegt sie an unserer eingeschränkten Handlungsfähigkeit? Und warum sind soziale Medien keine neutralen Räume für Verständigung, sondern folgen knallharten wirtschaftlichen Interessen?
Wir sprechen mit dem ehemaligen EU-Politiker und Präsidenten des Europäischen Forums Alpbach Othmar Karas, dem Filmemacher Sebastian Bobik, der Juristin und früheren Beraterin der "Letzten Generation" Leokadia Grolmus, dem ORF-Journalisten Christian Rathner und der Sozialethikerin Linda Kreuzer darüber, warum sozialer Friede kein Zustand sondern ein Prozess ist, warum qualitativ hochwertiger Journalismus die Basis gesellschaftlicher Diskurse ist, wie wir bewusst den Kontakt zu Andersdenkenden suchen können, und was jede und jeder Einzelne für eine Kultur der Verständigung tun kann.
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